My Fitness Journey – New beginning

Hallo meine Lieben,

seit einer gefühlten Ewigkeit habe ich nichts mehr geschrieben. Falls jemand die Story verfolgt hat, tut mir Das wirklich sehr Leid! Nach meinem Abi habe ich viel gearbeitet und vor allem die Zeit genossen. Ich war viel unterwegs und mit Freunden zusammen. Während dieser Zeit habe ich, glaube ich zu mindestens, nochmal eine enorme Entwicklung durchlebt.

Bekanntermaßen ist es, für Menschen, die in der Vergangenheit eine Essstörung hatten, immer schwierig, Gedanken an Essen und das schlechte Gewissen beiseite zu drängen. Bei mir war Das lange Zeit auch der Fall. Trotzdem merke ich, wie ich diesbezüglich immer gelassener werde. Ich habe in diesem Sommer Dinge getan, die noch vor einem Jahr undenkbar gewesen wären!

Mir beim shoppen ein Eis geholt, einfach nur um es zu genießen, als ich durch die Stadt geschlendert bin. Bei meiner Oma ordentlich Schnitzel gegessen. Mit meinem Freund Fischstäbchen gemacht, die ich glaube ich das letzte Mal als Kind hatte. Mir nach dem Grillen bei meinem Vater zwei Portionen Nachtisch gegönnt. Ich muss zugeben, das Ganze als Fortschritt zu bezeichnen erscheint lächerlich, jedenfalls für den, der niemals an einer Essstörung gelitten hat.

Die Sache ist, dass ich all dies erstmals wirklich genießen konnte, ohne ein schlechtes Gewissen und den Vorsatz, am nächsten Tag doppelt so hart zu trainieren. Manchmal hab ich das Training auch einfach aus Unlust oder wegen fehlender Zeit ausfallen lassen. Und ich lebe immer noch, wiege keine 10 kg mehr. Mehr noch, momentan bin ich glücklicher als je zuvor.

So seltsam das auch klingt, besonders für mich selbst, das alles ist hauptsächlich einer Person zuzuschreiben. Meinem Freund. Ich möchte hier jetzt garnicht persönlich werden, weil ich in dieser Beziehung wirklich extrem Wert auf Privatsphäre lege, aber ich  will deutlich machen, wie sehr meine Beziehung dazu beigetragen hat, dass es mir besser geht. Es ist ganz einfach die Ablenkung, aber auch die Tatsache, dass sich die Person, mit der man zusammen ist und viel Zeit verbringt, nicht ständig mit dem Essen beschäftigt. Zwar gehen wir beide viel Trainieren und achten grundsätzlich schon auf unsere Ernährung (ich eher stärker 😉 ), aber irgendwie rückt das Thema in den Hintergrund.

Nebenbei sehe ich natürlich, wie eine gesunde Beziehung zu essen aussieht, dass man sich auch mal ein Magnum oder einen Burger genehmigen kann, ohne danach von Gedanken an Kalorien geplagt zu werden. Und dass man so geliebt wird, wie man ist, egal, wie dünn oder dick man ist. Ich glaube inzwischen, man kann durchaus geheilt werden, wenn man Bulimie, Anorexie etc. hatte. Man muss sich nur mit den richtigen Menschen umgeben. Natürlich kann ich die Gedanken an essen noch immer nicht vollkommen verdrängen. Aber faktisch ist mir mein Glück viel zu wichtig, als dass ich mich damit so sehr auseinandersetzen möchte.

Außerdem finde ich es sehr schwer, krankhaft gesund von ausgewogen und bewusst zu unterscheiden. Für mich wird eine Ernährungsweise problematisch, wenn sie dogmatisch ist, man sich also ganz extrem auf gewisse Lebensmittel oder Regeln einstellt und um nichts in der Welt davon abweicht. Oder wenn doch, versucht, diesen „Fehler“ zu kompensieren, sei es durch Sport oder anderweitig.

Momentan kann ich von mir behaupten, zufrieden zu sein, nicht mit allem, aber grundsätzlich. Mit meinem Trainingsstand, meiner Ernährung, auch mit meinem Körper. Ich wünsche mir einfach, dass Mädchen und Jungen, die mit den selben oder ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, das Glück widerfährt, den Menschen kennenzulernen, der einen aus diesem Sumpf herauszieht. Anfangs war das eine Freundin, mit der ich oft weg war, die unheimlich viel und ungesund gegessen hat, Alkohol getrunken hat und trotzdem wunderschön war, vielleicht auch, weil sie sich keine Gedanken gemacht hat, weil sie authentisch war. Momentan ist es mein Freund, der mich erdet und mir Halt gibt.

Ich hoffe nur das Beste für all jene, die nachvollziehen können, wie es mir ging. Das Thema liegt mir sehr am Herzen und ich würde furchtbar gerne präventive Arbeit an Schulen etc. leisten. Dort wird meiner Meinung nach, viel zu wenig über das Thema Essstörung, Selbstwahrnehmung und Depression aufgeklärt. Obwohl ich unheimlich viele junge Menschen kenne, die dahingehend gefährdet sind/ waren, werden die Jugendlichen mit diesem Thema allein gelassen. Ich gehe so weit, diese Krankheiten als Tabuthema zu bezeichnen und das finde ich traurig. Erstens, weil so natürlich viel zu wenig gegen solche Krankheitsbilder getan werden kann, aber besonders, weil sich so viele junge Menschen nicht trauen, offen über ihre Probleme zu reden, weil sie glauben sich schämen zu müssen und schlicht und ergreifend keine Anlaufstelle haben.

Ich kann gut nachvollziehen, dass man nicht mit Eltern oder Vertrauenslehrern über solche Themen sprechen möchte, insbesondere hinsichtlich der Tatsache, dass diese nicht nachfühlen können, wie es einem geht. Deshalb ist es finde ich wichtig, dass Betroffene beziehungsweise ehemals Betroffene sich bereit erklären, Jugendarbeit zu leisten. Sich in Therapiegruppen zu organisieren, an Schulen zu sprechen. In mir wächst seit längerer Zeit der Wunsch, solche Arbeit selber zu leisten und Selbsthilfegruppen zu organisieren. Ich habe schon Institutionen und Instagramprofile angeschrieben, die sich dahingehend engagieren, leider aber keine Antwort erhalten.

Falls jemand eine Idee hat oder mich bei dieser Idee unterstützen möchte, hinterlasst bitte ein Kommentar oder schreibt mir per facebook: Carlotta Ha. Ich wäre für Denkanstöße und Vergleichbares sehr, sehr dankbar.

Ich wünsche euch alles Gute!

Love, Calli♥

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My Fitness Journey – Part III

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Haaallo meine Lieben,

in den letzten Wochen habe ich leider nicht die Zeit gefunden, an meiner Journey weiterzuschreiben. Da ich aber heute mein aller, AAALLLERletztes Referat halten werde, bin ich ab jetzt sozusagen frei. 🙂

Im letzten Beitrag habe ich berichtet, wie ich mich immer weiter im „Abnehmwahn“ verstrickt habe. Nun soll es darum gehen, wie ich allmählich begriffen habe, was ich meinem Körper und mir, besonders aber meinem Umfeld antat. Eine damals sehr enge Freundin von mir hatte, als sie ein Auslandsjahr in Kanada absolvierte, einige Kilos zugenommen und fühlte sich sehr unwohl. Sie beschloss abzunehmen und wenn wir uns sahen, redeten wir viel übers essen oder machten Sport.

In den Sommerferien bestanden meine Tage hauptsächlich aus Sport und Essen. Sozial zog ich mich sehr zurück, ich versuchte so, ungesundem Essen und Alkohol aus dem Weg zu gehen, aus Angst, ich würde zunehmen. Als ich am Ende der Ferien an  einer zweiwöchigen Jugendfreizeit mit besagter Freundin teilnahm, war ich schon arg dünn.

Auf der Freizeit waren wir den ganzen Tag aktiv, ich genoss es, mich in Wettkämpfen mit anderen zu messen, den ganzen Tag Sport zu machen. Das tat ich zu diesem Zeitpunkt ja ohnehin. Einen Tag ohne Training gab es nicht, zwischendurch machte ich oft auch Kniebeugen oder lief Treppen. Ich muss sagen, diese Ausmaße waren einfach nur krank.

Jedenfalls war ich sportlich wirklich ausgelastet auf der Freizeit.. Das gemeinsame Essen entwickelte sich auch zu einer Art Wettbewerb, wie ich es heute empfinde. Meine Freundin und ich saßen im Gemeinschaftssaal an einem Tisch und versuchten verzweifelt,uns in unseren Portionen zu unterbieten, aßen unheimlich viel Salat. Während alle Lasagne und Burger in sich hinein schaufelten und sich über den Tag verteilt Schokoriegel und Kuchen schmecken ließen, verboten wir beide uns das alles. Ich merkte förmlich, wie sie mich beäugte und versuchte, mir Vieles nachzutun.

Ehrlich gesagt erschreckte mich ihr Verhalten, sie wurde total verschlossen, machte bei Kritik an ihrem Essverhalten dicht, aß stetig immer weniger. Dann hat es bei mir Klick gemacht, in dem Moment, in dem man mir auf brutalste Weise den Spiegel vorgehalten hatte.

Zum ersten Mal erlebte ich die grauenhafte Hilflosigkeit, mit der sich Außenstehende konfrontiert sehen. Ich hatte panische Angst, meine Freundin würde die selbe Entwicklung machen wie ich. Nun wurde mir endlich klar, wie unglücklich ich mich machte und wie ungesund das war, was ich momentan praktizierte. Zu sehen, wie meine beste Freundin litt und sich quälte, das erfüllte mich mit Furcht und Grauen und mit enormer Reue.. Ich sah die Verantwortung und Schuld bei mir, die ihr den ganzen Wahn nahe gebracht und vorgelebt hatte.

Ich habe dann mit den Betreuern geredet, mich erstmals geöffnet. Der größte Schritt, den ich damals tat, war es zuzugeben, dass ich ein Problem hatte. Weinend hab ich verkündet, dass ich einen Ausweg suchte, dass ich aus dem Teufelskreis aus gestörtem Essverhalten und Sportsucht ausbrechen wollte. Die Menschen um mich herum haben mir unglaublich viel Verständnis entgegengebracht und mich unterstützt, wo sie konnten. Das wichtigste war, dass jemand da war, dem ich das anvertrauen konnte und ich glaube es war ausschlaggebend, dass es sich um Menschen handelte, die nicht unmittelbar zu meinem Umfeld gehörten. Die ich nicht verletzt hatte durch mein Verhalten, vor denen ich mich nicht zu schämen brauchte.

Nebenbei machte ich mir nach wie vor große Sorgen um meine Freundin, sprach mit ihrer Schwester und flehte sie selbst an, nicht die gleichen Fehler zu machen, wie ich es getan hatte. Das Paradoxe war, dass ich zwar merke, dass bei mir so einiges falsch lief, aber mein Ess- und Sportverhalten einfach nicht korrigieren konnte, jedenfalls nicht sofort. Zwar aß ich allmählich wieder mehr, jedoch nicht annähernd genug. Immernoch schwirrten in einem Kopf Gedanken rund um Kalorien, ich hatte ein schlechtes Gewissen, musste mich durch sportliche „Kompensation“ größerer Portionen „beruhigen“.

Aber: Ich hatte begriffen was ich tat, ich konnte es offen zugeben. Ich wollte mit meiner Familie darüber reden, zunächst mit meinem Bruder, dem ich wirklich über alles vertraue und schon immer als eine Art Vorbild betrachtet habe. Und, ich wollte mich unbedingt ändern, wollte wieder glücklich sein, mich von dem Magerwahn differenzieren, wieder ich selbst sein!

Diese Willenskraft braucht es, denn der Weg, der vor mir lag, der vor jedem liegt, der mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, dieser Weg ist unsagbar schwer, lang, voller Selbstzweifel, Rückfälle, Stress und Tränen. Es ist ein ständiger Kampf mit dem Bewusstsein, dass man sich schadet und dem Zwang, an diesen destruktiven Gewohnheiten festzuhalten, die einem Kontrolle ermöglichen und eine trügerische Sicherheit geben.

Und diese Kontrolle über sein Essverhalten, die einem eine Halt gibt, die gilt es aufzugeben, um die Kontrolle über das eigene Leben wiederzuerlangen.

So leicht und rational das auch klingen mag, so schwer und schrecklich ist es für denjenigen, der sich diesen Schritt abverlangt.

Ich spreche (leider) aus persönlicher Erfahrung und möchte an jeden appellieren, der sich bis hier angesprochen fühlt:

Ihr seit nicht alleine! Schämt euch nicht, niemals!

Nicht, für das, was ihr seit, was ihr sein wollt, was ihr tut. Aber bitte:

Redet mit jemandem, dem ihr vertraut, mit wem, ist völlig egal. Teilt eure Gedanken und Ängste mit Freunden, mit eurer Familie, mit Vertrauenslehrern oder auch mit einem Therapeuten.Tut, was immer euch hilft, nicht eure eigene Persönlichkeit und euren Körper kaputt zu machen!

Das einmal zu sagen, war mir sehr wichtig. Ich weiß noch, wie schwer es mir viel, mich und meine Taten endlich mal auf realistische Weise zu beurteilen, unverschleiert zu betrachten und so zu dem Schluss zu kommen, dass ich totalen Mist gebaut hatte. Leider kamen nach der Freizeit erst die richtigen Schwierigkeiten, die mich und mein Umfeld für eine lange Zeit sehr belasten würden.

Mehr dazu im nächsten Post!

Nun wünsche ich euch einen sonnigen Tag und für alle Abiturienten eine schöne letzte Schulwoche!

Love, Calli ♥

My Fitness Journey – Part II Instagram

Hallo meine Lieben,

In meinem letzten Beitrag zu diesem Thema habe ich von meinem geänderten Essverhalten berichtet. Ich muss hier klarstellen, dass ich zwar weniger gegessen habe als vorher, trotzdem aber noch „fast food“ und Süßigkeiten, teilweise in großen Mengen verdrückt habe, wenn ich wirklich Lust darauf hatte oder mit Freunden unterwegs war. Ich dachte, das würde schon durch Sport kompensiert werden. Mindestens 2 mal in der Woche hatte ich damals Fußballtraining, bin viel Fahrrad gefahren. Irgendwann habe ich dann angefangen, jeden Tag joggen zu gehen, auch im Winter. Ich habe also relativ viel Sport getrieben, allerdings eben falsch gegessen. Trotzdem kamen allmählich die Erfolge. Eine Mitschülerin hat damals auch versucht abzunehmen und ihr Essen und ihre Laufergebnisse auf Instagram geteilt. Ich habe angefangen, sie und dann viele Fitnessaccounts als Vorbild zu nehmen. So habe ich damit begonnen, meine Ernährung umzustellen und mich an andere Trainingsformen herangetastet.

Anfangs habe ich vor allem Pilates-Workouts aus Youtube ausprobiert, nebenher bin ich weiter gejoggt und habe Fußball gespielt. Später habe ich mich an verschiedenen Bodyweight-Workouts ausprobiert, die ich auf Instagram gefunden habe. Irgendwann habe ich mich dann nicht nur hinsichtlich des Sports von den Fitness-Accounts auf Instagram inspirieren lassen, sondern auch von den unzähligen Clean-Eating Pages dort.

Ich hab angefangen mich intensiv mit „Low-Carb“ auseinanderzusetzen, allerdings auf die, wie ich heute weiß, völlig (!) falsche Weise. Statt „Low-Carb“ habe ich sozusagen „No-Carb“ praktiziert. Ich hab mir die Kalorienzahl fast aller Lebensmittel angeschaut, sogar die von Gemüsen wie Gurke. Nudeln, Reis oder Brot habe ich kaum noch gegessen, statt Öl habe ich meine Salatsoße mit Joghurt gemacht. Auf Fleisch habe ich völlig verzichtet, auch weil meine Mama sich vegetarisch ernährt und sie darum ohnehin nie mit Fleisch gekocht hätte, wenn ich nicht danach gefragt habe. Irgendwann habe ich mich, glaube ich mich erinnern zu können, fast ausschließlich von Gemüse ernährt,hatte eine irrationale „Panik“ vor Kalorien, was genauso krankhaft ist, wie es klingt,das ist mir heute klar.

War es bloß leider damals nicht…

Den ganzen Fett-, Kalorien- und Kohlenhydrat-Hype auf Instagram habe ich mir zum Vorbild genommen und außerdem die hübsch verzierten, „Portiönchen“, die manche Accounts als ihre Mahlzeit präsentieren und die in solch filigraner Arbeit hergerichtet sind, als wäre man in einem Sternerestaurant . Diese Plattform und die Accounts und deren Bilder derart ernst zu nehmen, das war meiner Meinung nach mein fatalster Fehler. Ständig habe ich meine und ihre Körper verglichen, ihr Essen mit meinem. War jemand „kräftiger“, aß aber nur kleine Portionen, „musste“ ich ja noch weniger essen als sie, logisch…

Wer einen durchtrainierten Körper hatte, den versuchte ich in der Menge und Intensität an Sport zu überbieten. Das Alles ging so weit, dass ich bald täglich Sport machte, aber dementgegen viel zu wenig und falsch aß. Ich verlor schnell an Gewicht, merkte das aber überhaupt nicht. Das lag teils wohl auch daran, dass ich mich noch nie regelmäßig gewogen habe, das bis heute auch nicht tue, dementsprechend also keine Referenzgröße hatte/habe. Aber selbst wenn, das hätte mich nur noch mehr angespornt. Stimmen, die mir sagten ich sähe sehr dünn aus, ignorierte ich oder sah das als eine Art Kompliment. Zu dieser Zeit war ich noch nicht allzu dürr, aber man sah mir den Gewichtsverlust definitiv bereits an.

Ich konnte ganz einfach überhaupt nicht einschätzen, wie intensiv und auszehrend das Sportprogramm war, das ich inzwischen täglich absolvierte. Als ehrgeiziger Mensch zog ich alles bis zum Ende, bis zur Erschöpfung durch. Ich baute Sport immer stärker in meinen Alltag ein, war ständig aktiv.

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Je weiter das ging, desto mehr geriet ich in einen Teufelskreis. Ständig schwirrten in meinem Kopf Gedanken um die nächste Mahlzeit umher, wann ich meine Workouts in den Tag integrieren könnte und so weiter. Das wirkte sich auch immer stärker auf meinen Alltag und natürlich meine Laune aus. Ich wurde durch die mangelhafte Ernährung ja immer schwächer, wollte das aber nicht wahrhaben. Hören tat ich nur, was ich hören wollte.. Wenn ein Freund oder ein Familienmitglied Sorgen bezüglich meines veränderten Gewichts zum Ausdruck brachte, realisierte ich nur, dass ich tatsächlich abgenommen hatte, buchte das als Erfolg. Dabei ignorierte ich, dass mein Gewichtsverlust in einem allmählich bedenklichen und rasanten Maße von statten ging.

Während der ganzen Zeit verbot ich mir jegliches fast food oder Süßigkeiten völlig. Obwohl ich nie der Typ für Schokolade und co. war, erfordert das ein enormes Maß an (übertriebener und unnötiger) Selbstdisziplin. Generell ist es aber viel eher Selbstgeißelung, sich Essen zu verbieten und macht auf Dauer nur unglücklich!

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Fehlinformation und mein unzureichendes Verständnis, meine fehlende Erfahrung zum Thema Gesundheit und Fitness trieben mich also in eine Richtung, die zu körperlicher Ermattung und keinesfalls zu meinem „Traumbody“ führte.

Wie ich es schaffte, mich da herauszukämpfen (ja, sowas ist ein Kampf), werde ich im nächsten Beitrag berichten. Ich hoffe, ihr findet meine Geschichte einigermaßen interessant und vielleicht auch hilfreich.

Für mich ist es ein großer Schritt, das öffentlich zuzugeben, ich bin nicht stolz auf diese Phase meines Lebens, glaube aber, das es wichtig ist, darüber offen zu sprechen.

Genießt diesen sonnigen Tag!

Love, Calli♥

Bakery Fever

Hallo ihr Lieben,
nun sind schon wieder zwei Wochen der Sommerferien um, was meiner Meinung nach viel, viel zu schnell ging! In den letzten zwei Wochen hab ich mich super erholt und echt viel mit meinen Freunden unternommen. Dabei ist leider auch mein Laptop kaputt gegangen, weswegen ich nicht bloggen konnte. 

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