My Fitness Journey – Part I

IMG_7477

Hallo meine Lieben,

heute ist mal wieder grandioses Wetter! Die Sonne scheint, es ist richtig schön warm, der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite. An solchen Tagen möchte man am liebsten nur draußen sein, mit Freunden lachen, zusammen draußen sitzen, einen Kaffee und Eis essen. Doch schon solche Unternehmungen werden für immer mehr Mädchen zu einem echten Problem. Das Eis hat zu viel Zucker, die Milch im Kaffee ist zu fett und außerdem muss man doch noch seine täglichen 5 Kilometer laufen..

Und an sowas scheitert dann ein schöner Tag… Einigen erscheint das sicherlich abwegig, dass man so viele Gedanken an seine Ernährung verschwendet. Tatsache ist, dass genau das der Fall bei vielen Jugendlichen ist: Sie sind so im Teufelskreis des modernen Fitnesswahns gefallen, dass sie den Spaß am normalen Leben verlieren, weil sie sich ständig den Kopf zermartern, was und wann sie essen, wann sie Sport machen „müssen“..

Ich selber habe oft Treffen abgesagt, weil ich lieber zum Sport gegangen bin oder tatsächlich Angst hatte, mit Freunden „falsch“ oder zu viel zu essen. Das zuzugeben ist ziemlich schwer für mich, aber zum Glück kann ich von mir behaupten, dass mich mein Lifestyle inzwischen von keinem (!) Vorhaben mehr abhält. Ich tue, was mir gefällt, egal ob das Pizzaessen mit Freunden ist oder Training im Studio. Alles mit gutem Gewissen und vorallem SPAß!

Vor zwei Jahren war das allerdings noch ganz anders…

Alles hat angefangen, als ich etwa 15 Jahre alt war. Ich glaube, das ist generell ein schwieriges Alter. Man weiß noch nicht so genau, wer man eigentlich ist und orientiert sich deshalb stark an Vorbildern, auch im eigenen Umfeld. Und natürlich vergleicht man sich immer mit denen, die dünner, hübscher, besser sind. Man wird aber niemals sein, wie der andere, weil man nun mal einzigartig ist  und das ist etwas Wundervolles!

Natürlich weiß man das in diesem Alter nicht. Auch ich habe mich immer mit den schlanken Mädchen verglichen. Ich war selber nie wirklich dick, aber durchaus etwas füllig, habe nicht darauf geachtet, was und wie viel, geschweige denn wann ich esse. Ich habe aber regelmäßig Sport getrieben, weshalb sich das nicht allzu negativ auf meine Figur ausgewirkt hat. Trotzdem war ich nicht mit mir zufrieden. Langsam habe ich dann vorallem das Essverhalten meiner Freundinnen beobachtet. Ich habe dann versucht, weniger zu essen als sie. Gleichzeitig habe ich viel Zeit mit Mädels verbracht, die auch abnehmen wollten. So haben wir uns gegenseitig, bewusst oder unbewusst, jedenfalls unausgesprochen, in unseren Abnehmwunsch/vorhaben vorangetrieben.

Man lässt sich außerdem sehr leicht manipulieren und ich habe die Erfahrung gemacht, dass schon ganz unbedarfte Aussagen wie :“Du isst aber viel..“ oder „Ich bin so satt, wie kannst du so viel reinhauen?“ eine sehr extreme Wirkung haben und einen unheimlich verunsichern. Und all diese Faktoren haben dazu beigetragen, dass ich begonnen habe, immer weniger zu essen.

So, das war wirklich die absolute Anfangsphase meiner „Fitness-journey“..

Ich finde es aber wichtig, ganz genau zu erklären, wie es bei mir so weit gekommen ist. Auch weil ich mir sicher bin, dass es ganz ganz Vielen ähnlich geht und ergangen ist. Ihr seit nicht allein!

Weiter geht es im nächsten Teil!

Habt eine schöne Zeit, genießt sie und macht euch keine Gedanken über unnötiges Zeug. Die Zeit, die ihr mit anderen verbringt ist wertvoller, als der tollste Körper!

Love, Calli♥

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s